#31 Aus dem Polizeibericht VI

Aus, noch nicht geklärten Gründen, kommt es in Behausungen von Militäreinrichtungen derzeit immer häufiger vor, dass beim Betreten ein Ort des Grauens vorzufinden ist. Die Räume sind von Leichen und Blutlachen übersät. Wobei man froh sein muss, wenn diese Leichen noch  in eins, bestenfalls nackig vorzufinden sind. Leider sind des Öfteren die Opfer auch nur noch in Teilen vor Ort. Von den Tätern dieser Gräueltaten fehlt meistens jede Spur. Die Polizei hat eine Sonderkommision eingerichtet, doch kann diese bis dato noch keine Erfolge verzeichnen. Immer wenn ein mutmaßlicher Täter gefunden wird, kann er sich mit dem Alibi „Die haben aber angefangen!“ aus der Affäre ziehen.

Derzeit sollten diese Gebäude mit besonderer Vorsicht betreten werden und man sollte sich bei ersten Anzeichen auf ein solches Verbrechen, auf das Schlimmste vorbereiten. Wir gehen davon aus, dass nicht alle Vorkommnisse dieser Art gemeldet werden und die Dunkelziffer noch weitaus höher ist.

Aus Gründen des Selbstschutzes, wird empfohlen diese Örtlichkeiten nicht allein zu betreten. So ist sichergestellt, dass zumindest noch bei Bedarf ein Notruf abgesetzt werden kann. Da der oder die Täter noch nicht ermittelt wurden, empfehlen wir auch davon abzusehen Anhalter mitzunehmen.

Weiterhin hat sich erneut ein Zwischenfall mit einer Straßensperre ereignet. Beim Eintreffen der Beamten, konnten keine Beteiligten Personen gefunden werden. Es wird vermutet, dass es sich hier wieder um einen der illegalen Truppentransporte der Ureinwohner handelt. Aktuell tauchen zur Zeit immer häufiger Meldungen dieser Transporte auf dem Radar auf. Wobei diese Orte so geschickt ausgewählt werden, dass es den Ermittelnden unmöglich ist, alle Orte zu kontrollieren. Auch in diesem Fall konnte die Gefahrenstelle lediglich für den fließenden Verkehr gesichert werden, bis die Blockade sich eigenständig aufgelöst hat.

Besonders eilig hatten es zwei junge Beamte auf dem Weg zu einem Einsatz. Jedoch war der Fahrzeugführer dabei etwas übereifrig. Bei dem Versuch des Findens der optimalen direkten Strecke, gelang ihm dieses nicht ganz so gut. Hier bestätigt sich einmal mehr die Notwendigkeit der GSR-Fahrschule und Einführung des Stufenführerscheins. Der Verursacher spielte den Vorfall mit den Worten „ Ich habe doch nur einen Stein hinter das Rad gelegt, damit der Wagen nicht wegrollt!“ herunter. Er wird aber trotzdem in den nächsten Wochen erst wieder zum Innendienst und säubern der Zellen in den Dienststellen beordert.

Eine weitere Straßensperre, allerdings der außergewöhnlichen Art, wurde in einem Waldstück kurz vor SafeCity gefunden. Ein vollends entkleideter Mithäftling lag auf der Strasse. In letzter Sekunde und nur wegen der schnellen Reaktion des Fahrzeugführers konnte schlimmeres verhindert werden. Warum sich diese Person dort hingelegt hat, dazu noch in dieser aufreizenden Pose, ist noch nicht bekannt. Die Aussage wird bisher verweigert. Ein Zusammenhang mit aktuellen Straftaten ist nicht anzunehmen. Es wurden Anzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Umweltverschmutzung vergeben.

Das war es für heute.
Bleibt sauber
Euer Mira

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