#34 Tagebuch eines Scumies 01

Aus dem Tagebuch eines Scumspielers:

Montag
Auf in eine neue aufregende Woche. Das Wochenende gut überstanden und erholt, starte ich in den Tag. Neugierig auf neue Aufgaben und gespannt auf das Unerwartete verlasse ich mein trautes Heim und mache mich auf den Weg, den Abenteuern entgegen.

Der Tag verläuft ruhig. Nur die üblichen Ureinwohner stören hin und wieder die friedliche Ruhe. Können aber mit überzeugenden Mitteln beruhigt werden. So habe ich sogar die Möglichkeit, ein paar Pflanzen zur Aufhübschung meines Anwesens entlang des Weges zu besorgen.

Dienstag
Es bleibt weiter ruhig. Heute besuche ich meine Freunde in der großen Stadt. Aber es ist leider niemand da. Ich sollte mich in Zukunft doch vorher anmelden. Bedrückt ziehe ich einsam durch die Straßen. Ich muss feststellen, dass es doch Dinge gibt, die allein einfach keinen Spaß machen. Und werde mir dabei bewusst, mich wieder mehr um meine Freunde kümmern zu müssen.

Mittwoch
Gestern Abend habe ich mich in eine stille Ecke der nächsten Kneipe zurückgezogen und einsam meine Bierdosen geleert. Zumindest ist das, das Letzte was ich von Gestern weiß. Heute Morgen bin ich auf dem Auto wach geworden und weiß nicht wie ich dort hingekommen bin. War wohl ein Bierchen zu viel.

So richtig erholen kann ich mich davon den ganzen Tag nicht. Also beschließe ich schon am frühen Nachmittag, mich heute mal zu Hause auf dem Sofa zu erholen. Ich weiß ehrlich auch nicht, wie mir der Kopf steht. Alkohol ist erst einmal gestrichen.

Donnerstag
Neu gestärkt geht es wieder los. Bei den Nachbarn muss es ähnlich aussehen, wie bei mir. Als ich mein Haus verlasse, steht dort ein Unfallwagen und ein weiterer Wagen, wurde planlos entgegen der Fahrtrichtung am Fahrbahnrand abgestellt. Da bin ich doch beruhigt, dass es anderen ähnlich geht wie mir.

Im Laufe des Tages, beschleicht mich das Gefühl, beobachtet zu werden. Dieser Gedanke raubt mir meine Konzentration. Es ist, als würden mir Steine in den Weg gelegt und alles um mich herum würde sich überschlagen.

Eine innere Unruhe überkommt mich. Vorsichtig erkunde ich meine Umwelt. Aber nichts ist festzustellen. Sogar die Ureinwohner lassen mich heute in Ruhe. Ich durchstreife ein paar abgelegene Häuser. Da ist es wieder dieses Geräusch. Ich bekomme Gänsehaut. Dann sehe ich einen Schatten.
Eine Mutation die mir bisher noch nie begegnet ist. Wo ich nicht weiß, wie ich damit umzugehen habe, die noch in keinem Lehrbuch aufgeführt wurde. Ich hoffe unsere erste Begegnung wird friedlich verlaufen. Der unheimliche SCHILDHASE. Oder doch nur das vermeintliche Kanninchen, das unlängst für eine Quest gesucht wurde.

Weit von zu Hause suche ich mir jetzt ein lauschiges Plätzchen. Versuche den Tag zu verarbeiten und meine Sinne zu beruhigen. Das Feuer bereitet mir wohlige Wärme und das Rauschen des Wassers beruhigt meinen Geist.

Freitag
Der Tag verläuft wieder ruhig. Noch so einen wie gestern könnte ich auch nicht gebrauchen. Am späten Nachmittag erreiche ich wieder meine heimischen Gefilde. Auf dem Weg zum Haus, kann ich feststellen, dass auch die Nachbarn wieder Ordnung in ihren Alltag bringen konnten.

Zum Sonnenuntergang hin, erreiche ich mein Wochenendhäuschen und freu mich auf ein entspanntes Wochenende. Einfach mal die Angel und Füße im Wasser baumeln lassen und zur Ruhe kommen.

Doch, zu früh gefreut. Beim Betreten meiner Wohnung, fällt mir ins Auge, wo ich am letzten Wochenende schon keine Lust zu hatte. Also erst mal die Bude aufräumen und dann……………….

 

Also besser direkt, sauber bleiben..
Euer Mira

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