#27 Sonderbericht zur Verkehrssituation

Immer häufiger kommt es auf unserem beschaulichen Eiland zu Verkehrsunfällen. Liegt es nicht immer am fahrerischen Unvermögen der Person hinter dem Steuer, so ist dieses aber doch immer öfter der Grund für diese Zwischenfälle. Es stellt sich heraus, dass immer mehr Fahranfänger einfach nicht der Urkraft eines voll ausgeskillten SUV, oder vielleicht sogar PickUp gewachsen sind. Geschwindigkeiten vor Kurven werden falsch eingeschätzt, Kurven im falschen Winkel angefahren, oder empfohlene Geschwindigkeiten einfach nicht eingehalten. Meist bleibt es bei Blechschäden, aber leider kommt es auch vor, dass Fußgänger innerhalb geschlossener Ortschaften übersehen werden. Auch wenn sie vorschriftsmäßig am Zebrastreifen stehen. Genauso wie Zusammenstöße mit den aus Stahlbeton gegossenen Verkehrsschildern, welche bereits einige Fahrer ins Jenseits geschickt haben. In diesem Fall stellt sich die Frage, bekommt die Ortschaft die RP für die Tötung? Erst kürzlich ist mir in einer unübersichtlichen, langgezogenen Kurve ein SUV entgegengekommen. Nur durch beherztes Ausweichen auf den Seitenstreifen konnte ich in dem Fall einen Frontalzusammenstoß verhindern. Ebenfalls führen spontan durchgeführte Vollbremsungen zu einer Gefahrenquelle. „Schau mal, da stehen Pilze am Fahrbahnrand!“ reicht bei einer Kollision nicht als Grund aus, um sich der Verantwortung zu entziehen.
Hier stellt sich jetzt die Frage, wie können wir dieser Gefahrenquelle, die nicht weiter verschwiegen werden darf, entgegenwirken. Eine Option ist der Unterricht bei der GSR-Fahrschule. Hier werden fahrerische Grundkenntnisse vermittelt. Genauso wie das Verhalten in Kurven, bei Glätte und in der Nacht. Erste Maßnahmen zur Selbsthilfe werden dort ebenfalls vermittelt. So dass nicht bei jeder kleineren Panne direkt der ASAC (allgemeine Scum Automobil Club) zu Hilfe eilen muss. Weiterhin sollte man über eine Staffelung des Führerscheins entsprechend der Fahrerskillung sprechen. Beginnend vom Traktor, über das Quad, zum SUV und dann erst zum PickUp. Auch die Beförderung von Mitfahrern auf der Ladefläche sollte erst mit höherer Skillung erlaubt sein. Wer hat nicht schon bei einem Fahranfänger auf der Ladefläche gesessen und mit zunehmender Fahrt das Gefühl verspürt, „ich muss defäkieren“.
Abgesehen davon, muss über weitere Möglichkeiten zur Stabilisierung der Verkehrssicherheit gesprochen werden. Welches Pro und Contra bringen Stacheldrahtsperren auf der Straße vor Ortseingängen? Wie groß ist die Sichtbeeinträchtigung von Palisaden in verkehrsberuhigten Zonen? Erfüllt die Beleuchtung der Straßen durch Bonfire ihren Zweck, oder werden die Fahrer dadurch geblendet?Fragen über Fragen, die es gilt in nächster Zeit zu beantworten. Ansonsten kann für die Sicherheit der Fahrer in absehbarer Zeit nicht mehr garantiert werden. Bereits jetzt gibt es erste Gruppen von Fußgängern, die den Fahrzeugführern an den Kragen wollen.An dieser Stelle schon einmal meinen Dank an das GSR-Fahrschulteam und an die örtlichen Polizeidirektionen, für das zur Verfügung gestellte Dokumentationsmaterial.
Der Stuhlkreis für bereits betroffene, anonyme Raser trifft sich wöchentlich in SafeCity. Doch, hat diese Stadt unter Betrachtung dieser Gefahren, diesen Namen eigentlich noch verdient? Auch dieser Frage werden wir weiter nachgehen.

Stay tuned….
Euer Mira

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