#29 Aus dem Polizeibericht V

Zu einem tragischen Arbeitsunfall kam es bei den Bauarbeiten zur neuen Quadrennstrecke. Ein nicht eingehaltener Sicherheitsabstand beim Errichten der Streckenbegrenzung, führte zu zahlreichen Quetschungen und Schnittwunden. Welche sich zeitnah als lebensgefährlich erwiesen und das Absetzen eines Notrufs quasi nicht mehr zuließen. Verspätet eintreffende Hilfsarbeiter konnten nur noch die leblose Hülle an der Baustelle vorfinden. Eine Untersuchung wurde aufgrund der vorliegenden Indizien nicht eingeleitet.

Eine erneute Straßensperre  wurde uns im schneebedeckten Norden gemeldet. Für die Dauer dieser Behinderung wurde die Straße abgesichert und die Verkehrsteilnehmer wurden frühzeitig durch Ansagen im Chat vorgewarnt. Nach kurzer Zeit, lößte sich das Problem wieder von selbst auf. Eine Streife erlitt dabei ein Knalltrauma. Weitere Personenschäden konnten verhindert werden. Ob es sich bei dieser Sperre um eine der sich derzeit häufenden illegalen Verschiebungen von Ureinwohnern der Insel handelt, konnte nicht festgestellt werden.

Zu einem illegalen Autorennen im Steinbruch kam eine anonyme Meldung in der Polizeidirektion an.
Die sofort zum beschriebenen Ort geeilte Zivilstreife kam rechtzeitig, um Schäden an Personen und Gebäuden zu verhindern. Bot sich beim Eintreffen noch das Bild eines rasant über die Hügel fliegenden Fahrzeugs, war weiterhin, außer eine größere Ansammlung von gaffenden Steinbrucharbeitern nichts festzustellen. Der Fahrer konnte gestoppt werden. Er bekam eine Ordnungswidrigkeit aufgebrummt und Platzverbot im Steinbruch. Die Beschäftigten des Betriebs werden ab sofort ein Auge auf jeden haben, der verbotener Weise das Gelände betritt.

Zu einem glimpflich verlaufenen Verkehrsunfall wurde die örtliche Streife gerufen. Beim Eintreffen der Beamten wurde ein auf dem Dach liegender Wagen vorgefunden. Der anwesende Fahrer begründete diesen Zwischenfall mit dem Versuch seinen Wagen mit einem Faltdach auszustatten. Leider entstand hierbei nur ein Schiebedach. Eine nach dieser Aussage durchgeführte Alkoholkontrolle blieb negativ. Der Wagen wurde dann angeschoben und konnte mit eigener Kraft den Weg fortsetzen.

Auf frischer Tat ertappt, bei der Erregung eines öffentlichen Ärgernisses, wurden vier Ureinwohner der Insel. An dem Reigen beteiligten sich drei männliche und eine weibliche Person. Nach der Aufforderung zum Einhalt des Geschehens, beschwerten sich die erregten Gemüter und die gesamte „Gang“ ging auf die Beamten los. Diese konnten sich nur durch beherztes „Bang“ aus den Dienstwaffen der Gefahr entziehen.

Ein laufendes Verfahren wurde eingeleitet aufgrund eines in einem Fundament gefundenen Fahrzeugs. Ob es sich hierbei um ein Verbrechen handelt und ob noch jemand in dem Wagen liegt, konnte bislang nicht festgestellt werden. Um an den Wagen zu kommen, muss zuerst das Fundament und das darauf befindliche Gebäude entfernt werden. Da derzeit keine Personen als vermisst gemeldet sind, könnte es sich hierbei auch um eine verbotene Beseitigung von Altmetall handeln. Vorerst wird aber in alle Richtungen weiter ermittelt.

Das war es vorerst.
Bleibt sauber… Euer Mira

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