#35 Lebensformen unserer Insel

Herzlich willkommen liebe Gemeinde,
heute betrachten wir einmal verschiedene besondere Spezies, die unsere Insel bevölkern.

Beginnen wir mit den weiblichen Ureinwohnern.
Gerade diese Form der künstlichen Intelligenz auf der Insel, ist den Entwicklern besonders gut gelungen. Wobei man sich fragt, ob man überhaupt von Intelligenz reden kann. Gerne biedern sie sich einem Häftling offensiv an. Lehnt man dieses Angebot ab, können sie aber sehr schnell ausfallend werden. Lässt man sich drauf ein, wird man sie auch nicht wieder los. Und sollte man versuchen der Scumsirene zu entkommen, muss man schon Ausdauer beweisen. Als Fazit kann man sagen, diese Lebensform kommt dem RL schon sehr nahe.
Kommen wir zum Killerkaninchen.
Es lebt in der Schattenwelt der Insel. Berichte von Aufeinandertreffen von Mithäftlingen gibt es nicht wirklich, da diese bisher immer tödlich für diesen ausgegangen sind. Erst einmal konnte von einer Fastbegegnung gesprochen werden. Der Mythos dieses Kaninchens lebt schon lange. Bereits in früher Vorzeit haben Ritter mit Kokosnüssen dieses Raubtier gejagt. Doch sobald es die Witterung aufgenommen hat, springt dieses niedlich wirkende, aber boshafte Tier an die Kehle und tötet ohne Gnade. Einzig die heilige Handgranate der Kirche soll zur Verteidigung helfen. Jedoch führte der Einsatz bisher beide Parteien auf den Weg ohne Wiederkehr.
Betrachten wir nun den Freddy.
Auch als Grautier bezeichnet, ist dieses scheue Wesen nur selten auf der Insel zu sehen. Meist bewegt es sich am Waldrand und lauert dort auch gerne stundenlang in Büschen. Ein Freddy belauert seine Opfer. Oft sieht man ihn gar nicht, sondern bekommt nur die Meldung „killed by Freddy“. Die Ausrüstung seiner Opfer interessiert ihn aber nicht. Lediglich der Kopf seiner Ziele ist nach einem Angriff nicht aufzufinden. Was er damit macht, ist bisher nicht bekannt. Gerüchte, er würde sich nur von Kopfsalat ernähren, konnten aber noch nicht bestätigt werden.
Weiter geht es mit dem Bäuchling.
Der Bäuchling sollte in jedem Squad enthalten sein. Besonders gut eignet er sich für den Einsatz als Beobachtungsposten. Einmal auf seinem Posten abgesetzt und mit einem Speer fixiert, oberserviert er sein komplettes Umfeld und gibt sofort Meldung bei Feindsichtung. Damit er selber als Opfer uninteressant wird, trägt er stehts möglichst wenig Ausrüstung bei sich. Versuche diese Spezies auch in Tiershows durch Reifen springen zu lassen und auf Podesten hockend Fische aus der Luft zu fangen, sind bisher noch gescheitert. Ebenso laufen noch Versuche dieses Ding unter Wasser einzusetzen. Jedoch sind vorab nur erste Testergebnisse der U-Bäuchlinge vorzuweisen.
Nicht außenvor lassen, wollen wir den Hasenfuss.
Er ist nur selten und unregelmäßig auf der Insel vorzufinden. Zu erkennen ist er an meist planlosem umher Irren, da Orientierung bei der Charaktererstellung nicht geskillt wurde. Bei ihm zählt auch noch der alte Wertevergleich, wer wohl den Größten hat. Darum nennt er auch eine Kirche mit dem größten, als sein Heim. Auch der Fahrerskill wird von ihm rigoros vernachlässig. Er setzt mehr auf Ausdauer und Schnelligkeit, um seinem regelmäßigen Tod zu entkommen. Beobachtet man ihn beim Spiel, entsteht in dem Zusammenhang auch schnell der Eindruck, dass der Hasenfuss ein Dauerabo beim Sensenmann gebucht hat. Frei nach dem Motto „tot, war ja klar“ ist er häufig auf der Suche nach Ausrüstung und entdeckt dabei auch gerne mal bereits bekannte Gebiete zum zweiten oder dritten Mal. Es scheint, als wenn seine häufige Kopflosigkeit auch das Gedächtnis beeinflusst.
Als letztes für heute, kommen wir zum Scumlefant.
Der Scumlefant kommt nur selten zum Vorschein. Aber wenn, dann ist er besonders gefährlich. Es handelt sich hierbei um eine hybride Lebensform eines Elefanten, wobei sich der Stoßzahn im Rüssel befindet. Der Gefechtszustand ist hierbei gut zu erkennen, da er sich bei zu großer Reizung aufrichtet. Man muss dabei betonen, dass die weiblichen Häftlinge gefährdeter sind als die männlichen. Sollte es zu einer zwischenmenschlichen Auseinandersetzung kommen, sind die männlichen Häftlinge meistens nur gearscht. Bei den weiblichen versucht er stets im Dauerfeuer seine ganze Ladung abzulassen. Sollte ihm dieses gelingen, haben seine Opfer meist mit Langzeitfolgen wie Reduzierung der Ausdauer, erhöhte Nahrungsaufnahme und Gewichtszunahme zu kämpfen. Ältere Formen dieser Spezies sind übrigens daran zu erkennen, dass die Ohren unter dem Rüssel tiefer hängen als bei den jüngeren Lebensformen.

Das soll es für heute erst einmal gewesen sein.
Also, bleibt aufmerksam……und sauber.
Euer Mira

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